Unser Weg zum Kuvasz
Die Vorgeschichte
Meine erste Berührung mit den sanften ‘Weißen’ hatte ich in meiner Teenyzeit. Ein Freund von meinem jetzigen Mann hatte sich ein Kuvasz-Pärchen aus Ungarn geholt. Schon damals war ich beeindruckt von der Anmut und Grazie dieser Rasse.
Über die Jahre hatten wir uns dann aus den Augen verloren - die Kusacoc und ich. Ich bekam drei Kinder und wir hatten zwei Hunde aufgenommen. Eine Hündin (Wolfi) aus dem Tierheim und einen Rüden (Ramses), der in einer anderen Familie seinen Platz nicht finden durfte.
Die Hunde sind zwischenzeitlich gestorben, die Kinder fast alle aus dem Haus - Es sollte wieder Leben in die Bude kommen!
Irgendwie hatten wir uns in den Kopf gesetzt, es sollte eine Rassehund sein - über die Rasse waren wir uns aber lange nicht so recht einig.
Die Begegung
Sonntags sind wir viel spazieren gegangen durch unsere wunderschöne Kraichtaler Hügellandschaft, die bekannt ist durch seine einzigartigen Holhwege und Weinanbaugebiete. An einem dieser Sonntage fiel die Entscheidung. Mitten auf einem Weinberg war eine Ebene - da stand er: majestätisch in seiner vollen Pracht, ein ausgewachsener Kuvasz, der sich gerade überlegte, ob er seinem Herrchen folgen sollte oder nicht. Er folgte nicht, denn sein Interesse galt uns. Wir brauchten keine Worte mehr, Blicke genügten - die Rasse stand eindeutig fest.
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