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Gésa Léany alias Leni
Was guckst du?

Unser Weg zum Kuvasz

Die Vorgeschichte

Meine erste Berührung mit den sanften ‘Weißen’ hatte ich in meiner Teenyzeit. Ein Freund von meinem jetzigen Mann hatte sich ein Kuvasz-Pärchen aus Ungarn geholt. Schon damals war ich beeindruckt von der Anmut und Grazie dieser Rasse.

Über die Jahre hatten wir uns dann aus den Augen verloren - die Kusacoc und ich. Ich bekam drei Kinder und wir hatten zwei Hunde aufgenommen. Eine Hündin (Wolfi) aus dem Tierheim und einen Rüden (Ramses), der in einer anderen Familie seinen Platz nicht finden durfte.

Die Hunde sind zwischenzeitlich gestorben, die Kinder fast alle aus dem Haus - Es sollte wieder Leben in die Bude kommen!

Irgendwie hatten wir uns in den Kopf gesetzt, es sollte eine Rassehund sein - über die Rasse waren wir uns aber lange nicht so recht einig.

Die Begegung

Sonntags sind wir viel spazieren gegangen durch unsere wunderschöne Kraichtaler Hügellandschaft, die bekannt ist durch seine einzigartigen Holhwege und Weinanbaugebiete. An einem dieser Sonntage fiel die Entscheidung. Mitten auf einem Weinberg war eine Ebene - da stand er: majestätisch in seiner vollen Pracht, ein ausgewachsener Kuvasz, der sich gerade überlegte, ob er seinem Herrchen folgen sollte oder nicht. Er folgte nicht, denn sein Interesse galt uns. Wir brauchten keine Worte mehr, Blicke genügten - die Rasse stand eindeutig fest.

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Die Suche

Bei meinen Recherchen im Internet stellten ich fest, dass der Kuvasz eigentlich gar keinen guten Ruf hat. Ich konnte mir das schwer vorstellen, denn ich dachte an die liebevollen Hunde (Greti und Dany) mit denen ich in meiner Jugend Freundschaft geschlossen hatte. Ab dem Moment sah ich das Ganze auch als kleine Herausforderung an.

Nun begann die Suche nach einem geeigneten Züchter, der unseren Vorstellungen entsprach. Ich hatte auch einige gefunden, aber wie das so ist mit der Natur: Die eine Hündin ließ sich nicht decken, die andere hatte eine Fehlgeburt, die nächste zu wenig Welpen für unseren Platz auf der Warteliste.

Happyend mit Kuvasz

Schließlich führte uns das Schicksal nach Holland zu Coby und Ron. Endlich! Zwei Jahre schwanger mit dem Gedanken, Hundemutter zu werden - das ließ mich doch manchmal etwas zweifeln an dem Projekt Kuvasz. Es dauerte lange - aber die Wartezeit hat sich gelohnt!

Wir sind jetzt stolze Besitzer einer wundervollen Kuvaszhündin aus dem Hause Fehér Csavargo. Sie ist einzigartig , sehr intelligent und für einen Kuvasz, der sehr eigenständig ist, sehr gehorsam. Jeden Tag erfreut sie uns mit ihrem freundlichen Wesen, ihrer Neugier und ihrem unstillbaren Tatendrang - ein Leben ohne Leni ist nicht mehr vorstellbar.
is was?

www.elbec.de
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